Gerätetyp: Bondrucker

 
 
Dies sind die Geräteeinstellungen für den über serielle Verbindung angeschlossenen Bondrucker (z. B. Typ EPSON TM 88VI) mit einer Ansteuerung über COM1. Der Bondrucker kann über DIP-Schalter entsprechend konfiguriert werden. Beispielsweise ist hierüber eine höhere Druckgeschwindigkeit einstellbar (Bits pro Sekunde). Die gewählten Einstellungen müssen sowohl in der Kassenanwendung als auch auf dem angeschlossenen Bondrucker (DIP-Schalter) identisch hinterlegt werden. Für die Einstellung der DIP-Schalter bitte die zugehörige Produktbeschreibung des eingesetzten Bondruckers beachten.
 
 
Eingestellt wird innerhalb der Kassensoftware:
 
Benutzen?
aktiviert = Gerät wird aktiv verwendet und während der Verkaufsvorgänge angesprochen
Geräte-Bezeichnung
nicht belegt
COM-Anschlussnummer
serieller Port, an dem das Kartenzahlungsgerät angeschlossen wurde (Standard: COM1)
Bits pro Sekunde
Datenübertragungsrate (Standard: 19200)
Datenbits
parallel übertragene Datenbits (Standard: 8)
Parität
definiert, ob und welches Paritätsbit erforderlich ist (Standard: none)
Stoppbits
definiert, ob und wie viele Stoppbits verwendet werden sollen (Standard: 1)
Flusssteuerung
Verfahren der Datenflusssteuerung (Standard: none)
 
Druckbefehle werden im Standard über das standardisierte ESC/POS-Protokkoll an den Bondrucker weitergegeben. Damit ist nahezu jeder am Markt verfügbare namhafte Druckerhersteller mit der Kassensoftware Siller POS kombinierbar.
Eine Übergabe der Druckbefehle über OPOS wird eingeschränkt unterstützt.
 
Optional ist auch ein Zwei-Stationen-Drucker einsetzbar (wie z. B. der EPSON TM-H5000). Die Ansteuerung erfolgt identisch zum regulären Thermodrucker. Allerdings muss über die Druckerzuordnung entsprechend defniert werden, welche Belegarten auf welcher Station gedruckt werden sollen.
 
 
Tipp:
Neben der klassischen seriellen Anbindung unterstützt die Siller POS auch eine Kommunikation zum Bondrucker über TCP/IP (LAN / WLAN) oder über USB-Schnittstelle. Für diese beiden Kommunikationswege werden entsprechende Treiber des Druckerherstellers eingesetzt (beispielsweise von EPSON oder BIXOLON). Hierüber wird erfolgt die Simulation einer seriellen Schnittstelle (COM). Der Transport der Druckbefehle erfolgt kassenseitig an die simulierte serielle Schnittstelle. Von dort werden die Befehle über den Treiber an eine USB-Schnittstelle oder über TCP / IP weitergereicht. Über diese beiden Kommunikationswege ist eine deutlich schnellere Druckabwicklung (gerade in Verbindung mit Bilddruck beispielsweise bei >Couponing<) möglich.